Gebaut aus 3,5 Jahren, in denen ich selbst im Sumpf steckte.
Es begann wie bei den meisten: Mit dem Satz „Ich glaube, es funktioniert nicht mehr." Was danach kam, hat mein Leben in Vorher und Nachher geteilt.
Kinder, die zwischen zwei Welten pendeln. Anwälte, die mit jedem Brief eine neue Rechnung schicken. Nächte, in denen man nicht weiß, ob man weinen oder wütend sein soll. Momente, wo man sich fragt: Bin ich der Schlechte? Mache ich alles falsch? Wird das jemals besser?
Diesen jemanden gab es nicht. Also habe ich ihn gebaut.
Denn das Schlimmste ist: Eine Trennung wirft dir jeden Tag völlig unterschiedliche Fragen vor die Füße — rechtliche, pädagogische, prozessuale, emotionale, finanzielle. Wie berechnet sich der Unterhalt? Was sage ich den Kindern? Wie läuft das Verfahren ab? Wie komme ich durch die Nacht? Wovon zahle ich nächsten Monat die Miete?
Und für jede dieser Fragen bräuchtest du eigentlich eine andere Person: einen Anwalt — der redet mit dir, wenn du zahlst. Einen Therapeuten — der dir nicht sagen kann, wie Unterhalt berechnet wird. Einen Freund — der nicht wirklich versteht, was es bedeutet, wenn das Familiengericht deinen Namen kennt. Aber es gibt keine einzige Person, die dir all das beantwortet.
Genau das ist der Scheidungsmentor: der eine Ort, der all diese Welten zusammenbringt — rechtlich, emotional, praktisch. Der dir zu jeder dieser Fragen zuhört und weiterhilft, rund um die Uhr, ohne Stoppuhr.